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KuFZ August-Bebel-Allee: Gärtnern mit allen Sinnen

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Beim ener:kita Thementag Garten im Kinder- und Familienzentrum August-Bebel-Allee wurde gebaut, gepflanzt und entdeckt. Die Forschergruppe legte mit Unterstützung des ener:kita-Teams ein neues Hochbeet an und erweiterte den Naschgarten um zwei junge Obstbäume.

Am 18. Juni drehte sich im Kinder- und Familienzentrum August-Bebel-Allee alles um Pflanzen, Erde und das Gärtnern. Die Forschergruppe der Einrichtung – 20 Kinder und zwei Erzieherinnen – setzte den Gartentag zusammen mit dem ener:kita-Team tatkräftig um. Dabei konnten die Kinder selbst mit anpacken und unmittelbar erleben, wie ein Hochbeet entsteht und neue Pflanzen ihren Platz im Garten finden.

Im neu gebauten Hochbeet wachsen nun Erdbeeren, Basilikum und Schnittlauch. Die Kinder können die Kräuter pflegen, ihre Entwicklung beobachten und sie später ernten und probieren. Auch der Naschgarten bekam Zuwachs: Neben drei Apfelbäumen wachsen dort jetzt ein junger Birnbaum und ein Kirschbaum. Bis die ersten Birnen und Kirschen geerntet werden können, braucht es noch etwas Geduld. Für die Pflege der jungen Bäume ist jedoch gesorgt: Selbst während der Schließzeit der Einrichtung fanden sich fleißige Helferinnen und Helfer, die regelmäßig das Gießen übernahmen.

Der Thementag knüpft an die vielfältigen Aktivitäten an, die im Kinder- und Familienzentrum bereits fester Bestandteil des Alltags sind. Dazu gehören beispielsweise das Ausschalten von Licht, wenn es nicht benötigt wird, energiesparendes Lüften, ein bewusster Umgang mit Wasser und das Wiederverwenden von Materialien. Die Arbeit mit Pflanzen und Kompost macht darüber hinaus natürliche Kreisläufe unmittelbar erfahrbar: Die Kinder können beobachten, wie aus Blättern, Zweigen und anderen Gartenabfällen neue, nährstoffreiche Erde entsteht. Dinge, die im Kita-Garten wachsen, kommen ohne Verpackung und Transport aus. So werden Müll und Emissionen vermieden. Gleichzeitig lernen die Kinder, dass Pflanzen Zeit brauchen, um Nahrungsmittel zu produzieren. An diesen Beispielen kann lebensnah erklärt werden, welche vielfältigen Aspekte Klima- und Ressourcenschutz beinhaltet.

Einrichtungsleiterin Regina Dagge betont, wie wichtig diese Erfahrungen für die pädagogische Arbeit sind: „Das Gärtnern spricht viele Sinne an und macht natürliche Kreisläufe unmittelbar erfahrbar. Die Kinder können Erde fühlen, Kräuter riechen, Pflanzen wachsen sehen und später die eigene Ernte probieren. Gleichzeitig erleben sie, dass gemeinsames Handeln sichtbare Ergebnisse hervorbringt.“

Das neue Hochbeet und die jungen Obstbäume erweitern das vielfältige Gartenangebot der Einrichtung – und laden die Kinder auch künftig zum Entdecken und Ernten ein. Zusätzlich zu den Materialien für den Garten überreichte das ener:kita Team dem Kinder- und Familienzentrum August-Bebel-Allee zudem ein Bücherpaket, mit dem die Themen im pädagogischen Alltag weiter aufgegriffen werden können.